Alle Artikel mit dem Schlagwort “Hundetraining

Struktur statt Zufall: Die Idee hinter dem PAWCADEMY Trainingsplan-Generator

Warum ich ihn entwickelt habe – und was er im Alltag wirklich bringt

Es gibt Situationen, die viele Hundehalter kennen – und ich auch aus meinem eigenen Alltag. Man ist unterwegs, alles ist ruhig, und dann kommt ein anderer Hund. Der eigene Hund spannt sich an, fixiert, wird langsamer, dann schneller – und irgendwann hängt er in der Leine. Manchmal passiert gar nichts, manchmal sehr viel. Und genau diese Unklarheit macht es schwierig, damit umzugehen.

Viele Halter probieren in solchen Situationen unterschiedliche Dinge aus. Abstand halten, Bögen laufen, sich dazwischen stellen, Click for Blick. Alles nicht verkehrt, und vieles davon hat auch seine Berechtigung. Trainer kennen die Mechanismen dahinter und wissen, warum bestimmte Ansätze grundsätzlich funktionieren können. Was dabei im Alltag oft fehlt, ist die Struktur dahinter.

Also die Frage: Wann setze ich was ein? In welcher Reihenfolge? Und woran erkenne ich überhaupt, ob ich am richtigen Punkt ansetze? Genau aus dieser Überlegung heraus ist der Trainingsplan-Generator der PAWCADEMY entstanden.

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Wenn Angst das Steuer übernimmt – was ängstliche Hunde wirklich brauchen

Wer mit einem ängstlichen Hund lebt, kennt diese Situationen nur zu gut – es sind oft keine dramatischen Ereignisse, sondern scheinbar banale Momente, die den Alltag plötzlich kippen lassen: Der Hund bleibt stehen, spannt sich an oder reagiert unerwartet heftig. Manchmal genügt ein Geräusch, ein Mensch in der Ferne oder ein anderer Hund auf der falschen Straßenseite – und aus einem entspannten Spaziergang wird eine Herausforderung.

Viele Halter fragen sich dann irgendwann, warum sich trotz aller Bemühungen nichts wirklich verändert. Warum der Hund immer wieder ähnlich reagiert. Und warum sich selbst kleine Fortschritte so fragil anfühlen. In meiner Arbeit erlebe ich häufig, wie groß die Verunsicherung in solchen Momenten ist. Wie schnell Menschen beginnen, an sich zu zweifeln, an ihrem Hund, an ihren Entscheidungen. Dabei liegt die Ursache oft nicht in mangelnder Konsequenz oder fehlendem Training, sondern sehr viel tiefer.

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Warum wir weniger Polarisierung und mehr Besonnenheit brauchen – auch in der Hundeszene

Als ich das Video von Dana Thimel auf dem Kanal der Doguniversity sah, war ich zuerst betroffen – und dann erleichtert. Betroffen, weil es ein offenes Eingeständnis dessen ist, was viele von uns längst spüren: Die Hundeszene ist gespalten, und die Fronten haben sich verhärtet. Erleichtert war ich, weil es jemand ausspricht, der in dieser Community gehört wird und damit dem verbreiteten Getöse etwas Entschiedenes entgegensetzt. Und: Das Video hat einen Nerv getroffen. Einen Tag nach seiner Veröffentlichung zählt es bereits knapp 74.000 Aufrufe und 374 Kommentare – meist wohl meinende. Warum das bemerkenswert ist – darum eben geht es in dem Video, und darum geht es auch in diesem Text.

Dana sagt im Kern: Die Szene hat sich in zwei extrem voneinander abgegrenzte Lager aufgeteilt. Auf der einen Seite stehen die, die ausschließlich auf positive Verstärkung setzen und in jedem Korrekturimpuls eine moralische Gefahr sehen. Auf der anderen Seite stehen jene, die jede Form von Kontrolle über den Hund als notwendig und legitim propagieren – ohne ausreichend zu berücksichtigen, wie verletzlich Hunde als fühlende Wesen sind. In dieser Polarisierung leidet am Ende vor allem das, wofür wir alle eigentlich arbeiten: das Verständnis zwischen Hund und Mensch.

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